Cabo de Gata

Ich will heute über das „Cabo de Gata“ schreiben. 

Nebenbei sei bemerkt, dass ich in den 3 Wochen, die ich schon wieder hier in Südspanien bin, super Wetter hatte. Die Sonne streichelt die Seele…

Von einer Anhöhe sieht man ganz im Hintergrund das Cabo de Gata im Abendhimmel
Reiseblog: Das Cabo de Gata am Abend

Ich habe mich jetzt einige Tage im Cabo de Gata aufgehalten. Ich war vor knapp 3 Jahren das erste Mal hier und muss wieder feststellen, dass es mit das Schönste für mich ist, was Andalusien zu bieten hat.   

 

 

Ein Felsen im Meer an den die Brandung schlägt unter blauem Himmel.
Reiseblog: Felsen am Kap

Cabo de Gata heißen 3 Dinge: Eine Stadt ist danach benannt, das Kap am unteren Ende heißt so und der Naturpark (Parque Natural).     

 

 

Asussichtspunkt im Cabo de Gata
Reiseblog: Aussichtspunkt am Kap

Der Name Cabo de Gata heißt auf deutsch „Kap des Achats„, weil hier unter anderem Achat abgebaut wurde. Wer es nicht weiß: Achat ist ein Schmuckstein aus Quarz, der in ganz unterschiedlichen Farben vorkommt.

Darüber werde ich morgen mehr im Beitrag „Rodalquilar“ schreiben.       

 

Eine Serpentine, die mit einer Brücke über ein trockenes Flußbett führt
Reiseblog: Die Küstenstraße schlängelt sich um einen Berg

Aber leider gibt es hier auch ein Haar in der Suppe: Der Naturpark liegt mitten im sogenannten „Gemüsegarten Europas“. Fast das ganze Jahr scheint die Sonne, im Winter sind die Temperaturen gemäßigt. Eigentlich optimal zum Überwintern im Wohnmobil. 

 

 

In der kargen Landschaft stehen im Hintergrund riesige Gewächshäuser. Die Brachfläche im Vordergrund ist voller Müll.
Reiseblog: Gewächshäuser am Kap

Die ebenen Flächen sind zugebaut mit riesigen Gewächshäusern, die zum Teil hunderte Meter lang sind. Die Gewächshäuser sind zum größten Teil aus Plastikplanen und oft weiter im Norden bis an den Strand gebaut. Um die Häuser herum ist alles zugemüllt. Einige verfallen und mit der Zeit zerstört der Wind die Planen und verteilt das Plastik auf ewig im näheren und weiteren Umfeld. Natürlich fliegt der Müll auch in das Meer.    

 

Einige kleine Fischerboote dümpeln vor dem Strand auf dem Meer unter wolkenlosem blauen Himmel.
Reiseblog: Fischerboote am Kap

Ich verstehe nicht, weshalb der spanische Staat oder die Europäische Union nichts dagegen unternehmen. Wenn ihr das hier sehen könntet, würdet ihr verstehen, was für ein enormes Ausmaß die Umweltverschmutzung hier hat – schrecklich.

 

 

karge Landschaft im Cabo de Gata
Reiseblog: Typische Landschaft am Kap

Ich kann trotzdem nur jedem empfehlen, einmal hierher zu kommen. Das Kap ist eine bizarr schöne Landschaft, man sollte es einmal besucht haben.

 

 

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