Gorges de Galamus

Die Gorges de Galamus
Im Felsen erkennt man etwas weiter entfernt die Eremitage.
Eremitage

Heute schreibe ich über die „Gorges de Galamus„.

Es ist reiner Zufall, dass ich diesen wunderschönen Ort gefunden habe. Am 29. März dieses Jahres war ich auf der Reise von Spanien nach Deutschland. Ich wollte in Bayern die Grenze überqueren und musste deshalb ein ganzes Stück am Mittelmeer entlang.

 

 

Wunderschöner Blich in die Schlucht des Galamus.
Gorges der Galamus

Ein oder zwei Tage vorher hatte ich die spanisch-französiche Grenze am Mittelmeer überquert. Dann lag die französische Großstadt Perpignan vor mir. Diese wollte ich unbedingt umgehen. Also bin ich in die französischen Pyrenäen gefahren, meist auf kleinen Seitenstraßen. Das ist langsamer, aber schöner.

 

 

 

 

 

 

Noch ein Bild in die Schlucht
Gorges de Galamus 2

In Saint Paul de Fenouillet kam ein Hinweisschild: Rechts abbiegen zur Eremitage de Galamus. Ich dachte, wenn ich eines habe, dann ist das Zeit, also hin. Die Straße führte bergan in die Schlucht des Galamus und wurde immer enger, bis nur noch ein Auto durchpasste. Aber ganz so dramatisch, wie es Frau Köppel in ihrem Reisebericht beschreibt, fand ich es nicht. Es war sehr wenig Verkehr auf der Straße. Wenn ein PKW entgegen gekommen wäre, hätte einer zurück setzen müssen, bis zur nächsten Ausbuchtung. 

 

 

 

Der Parkplatz an der Schlucht
Parkplatz bei Gorges de Galamus

Nach ca. 5 Kilometern kommt man an diesen Parkplatz. Weiter sollte man auch nicht fahren, wenn der PKW oder das Womo höher als 2,20 m ist. Circa 100 Meter weiter kommt ein in den Felsen gesprengter Tunnel mit dieser maximalen Durchfahrthöhe.

 

 

 

 

Gorges de Galamus 3

Der Parkplatz ist gut geeignet zum Übernachten, sehr ruhig. Es gibt auch eine kleine Gastronomie. Der Blick in die Schlucht und hinüber zur Ermitage ist phantastisch. Vom Parkplatz führt ein Wanderweg hinüber zur Eremitage. Man kann aber auch über die Straße gehen und kurz hinter dem Tunnel eine Treppe hinab steigen zur Eremitage. 

 

 

 

 

 

 

Die Eremitage mit Felsenkirche
Eremitage de Galamus 2

Ich ging mit Lotte den Wanderweg. Was ist eine Eremitage? Eine Einsiedelei. Und diese hier hat ihren Namen von dem Troubadour Gadamus (später Galamus). Er lebte um das Jahr 1100 herum und zog mit seinem Freund Gilles Montardel von Schloss zu Schloss. Auf Schloss Puilaurens verliebte er sich in die schöne Sylvaine, laut der Sage. Als er mit Gilles weiterzog, wurden sie im Wald überfallen und Gilles tödlich verletzt. Im Sterben versprach im Galamus, nach Jerusalem zu pilgern und für ihn am Grab Jesu zu beten.

 

 

Galamus in der Felsenkirche
Galamus

Als er nach einem Jahr zurückkam fand er auch seine geliebte Sylvaine verstorben vor. Aus Trauer zog er sich bis zum Ende seines Lebens in die Einsidelei zurück. Das ist natürlich eine Sage. Genauer kann man die Geschichte auf der Fremdenverkehrsseite der Stadt Rennes-Le-Chateau nachlesen. 

 

 

 

 

Die Kapelle in der Eremitage
Felsenkapelle

In der Eremitage befindet sich eine Felsenkirche, die schon im 8. Jahrhundert als Einsidelei genutzt wurde.

 

 

 

 

 

Lotte in der Kapelle
Lotte in der Kapelle

Und Lotte darf natürlich nicht fehlen…

 

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