Nordspanien – Monumento Natural de Ojo Guareña

Ich habe mich entschlossen, bevor ich gar nicht mehr schreibe, etwas kürzere Artikel zu schreiben. Heute über eine Kapelle im Fels und einer Höhle mir prähistorischen Funden. Außerdem gab es wieder eine merkwürdige Begegnung mit Georg und seiner Freundin und es gibt Grüße an sechs Geschwister.

Ich habe eine tolle Zeit in Frankreich gehabt, gutes Wetter, gutes Essen und schöne alte und vor allen Dingen saubere, gepflegte Dörfer in den Bergen über der Cote d’Azur. Wirklich sehr schön dort und auch durchaus Camper freundlich. Es gibt einige Artikel, die ich angefangen habe, aber aus bestimmten Gründen nicht finalisiert habe. Manchmal ist es dann irgendwann zu spät und der angefangene Artikel gerät in Vergessenheit.

Von der Cote d’Azur habe ich mich bis in die Pyrenäen vorgearbeitet und pendelte etwas zwischen Frankreich und Spanien. In Spanien ist halt alles etwas billiger, der Sprit um einen halben Euro oder sogar mehr. In Frankreich kostet eine Päckchen Tabak mittlerweile fast € 20,-. Aufgrund vieler Gespräche, die ich geführt habe, kam ich zu dem Ergebnis, dass dieser Emanuel Macron vermutlich der meistgehasste Mensch in Frankreich ist. Wegen ihm und seiner Merkelpolitik ist alles so teuer hier.

Reiseblog - Ermita de San Bernabe - Treppe hinab
Reiseblog – Ermita de San Bernabe – Treppe hinab

Aber ok, wir wollen hier ja reisen. Ich habe mich also bis Nordspanien vorgearbeitet und habe letzte Nacht etwas außerhalb der kleinen spanischen Stadt Medina de Pomar übernachtet. Die Stadt ist einen Besuch wert und auch der alte katholische Konvent mit seiner prächtigen Kirche. Leider konnte ich es nur von außen betrachten, da mal wieder Lotte nicht hinein durfte. Und ihr wisst es ja: Wo Lotte nicht hin darf, geht der Chef auch nicht hin.

Reiseblog - Ermita de San Bernabe - Lotte auf dem Weg
Reiseblog – Ermita de San Bernabe – Lotte auf dem Weg

Heute morgen nach dem Frühstück fand ich auf der Karte ganz in der Nähe das „Ojo Guarena“. Das ist eine alte Kapelle in den Fels gehauen, die Ermita de San Bernabe. Und direkt daneben befindet sich der Eingang zur gleichnamigen Höhle, die unglaubliche 90 Km Höhlengänge besitzt. Leider wieder kein Zutritt mit Hundedame. Aber trotzdem ist dieser Ort sehenswert. Ich habe keine Erläuterung des Ortes auf deutsch gefunden, jedoch auf englisch und habe ihn hier verlinkt.

Es lohnt sich, von der Ermita in das Tal hinunter zu gehen, wo der Fluss „Rio Guireno“ am Ende einfach im Boden verschwindet. Das hab ich auch noch nicht gesehen…

Reiseblog - Ermita de San Bernabe - Felsen
Reiseblog – Ermita de San Bernabe – Felsen

So, und jetzt noch zu meinen „woken“ neuen Freunden, darüber muss ich berichten. In einem winzigen Bergdorf in Frankreich gab es einen Stellplatz, wo ich auf der Durchreise übernachten wollte. Als ich dort ankam, stand dort bereits ein anderer Camper, eine alte Karre mit Berliner Kennzeichen. Ich dachte, oh Gott, hoffentlich sind das keine Manipulierten, wie man es tatsächlich oft bei Hauptstädtern erlebt. Und es kam mal wieder, wie es kommen musste…

Reiseblog - Ermita de San Bernabe - Ermita
Reiseblog – Ermita de San Bernabe – Ermita

Nach ein paar Minuten kam ein Pärchen aus dem Wohnmobil und wir gingen aufeinander zu für etwas Smalltalk. Er stellte sich vor als Georg aus dem Osten , 50 Jahre alt und studierter Germanist. An den Namen seiner Freundin kann ich mich nicht mehr erinnern, nur an ihr dämliches Gefasel. Wir plauderten ein wenig an der Oberfläche, wie wir unsere Reisen finanzieren. Georg erklärte, er gebe online Deutschunterricht. Und sie organisiere irgendwelche unwichtigen Events.

Reiseblog - Ermita de San Bernabe - Tal
Reiseblog – Ermita de San Bernabe – Tal

Und dann kam mein „Aha“: Sie genderte auf einmal. Ich horchte auf und fragte, ob sie „woke“ seien? „Was ist das?“ kam zurück. Das habe ich schon öfter erlebt, dass Woke den Begriff nicht hören wollen und so tun, als wissen sie nicht, was er bedeutet. Ich vermute dahinter steckt, dass sich diese Menschen abgewertet fühlen mit diesem Wort, und das zurecht.

Jetzt stiegen wir ein wenig in die aktuelle Spaltung unserer Gesellschaft ein. Ich glaube daran, dass die Spaltung nur besteht durch die permanente Bombardierung mit Fehlinformationen durch den öffentlich rechtlichen Rundfunk. Es fehlen bei den Woken auch andere kritische Informationsquellen und oft auch Toleranz und Verstand. Zitat Dr. Alexander Kissler: „Nur selber denken macht schlau“.

Reiseblog - Ermita de San Bernabe - Rio Guarena
Reiseblog – Ermita de San Bernabe – Rio Guarena

Ich gehe mittlerweile ganz offensiv in solche Gespräche, wenn ich diese denn führen mag. Ich bin Patriot und angeekelt, wie diese Lumpenpack das Erbe meiner aller verehrtesten Großeltern, die sich ihr kleines Häuschen vom Mund abgespart haben, mit den Füßen tritt.  Ich bin Patriot und liebe die deutsche Kultur, vor allem die Friedfertigkeit, die es vor 2015 noch gab. Sicher nachts durch einen Park laufen ohne von irgendwelchen nutzlosen Arabern belästigt und angegangen zu werden.

Zurück zum Gespräch: Georg räumte also ein Antifa Sympathisant zu sein und brachte solche von der Politik erlogenen Thesen, dass wir für den Arbeitsmarkt mindestens 50 Tausend Migranten jährlich brauchten. Ich konterte: „Ach ja, bei 3,1 Millionen Arbeitslosen… Und dann auch ungebildete Araber? Und wenn ihr beiden in Deutschland seid, habt ihr dort schon mal einen Araber auf dem Bau gesehen?“ Jetzt hakte seine Freundin ein: „Es sollte gar keine Grenzen geben und wir sollten uns einfach alle lieb haben.“ Ich schluckte, so einen Schwachsinn hatte ich seit Sizilien nicht mehr gehört. Es war der Zeitpunkt gekommen, jetzt abzubrechen. Ich verabschiedete mich zum Abendessen in mein Womo.

Die beiden fuhren natürlich ohne  ein „Ade“ am nächsten Morgen weg.

Reiseblog - Ermita de San Bernabe - zwei Stühle
Reiseblog – Ermita de San Bernabe – zwei Stühle

Und zuletzt möchte ich sechs Geschwister grüßen, von den ich erfahren habe, dass sie von ihrer Mutter verlassen wurden, regelrecht verstoßen. Die älteren sind gar keine Kinder mehr. Ich hoffe, dass die jüngeren Trost finden und die Situation gut verkraften. Ich kenne die ganze Familie und ich muss Euch sagen: Als El… und Vi… noch ganz klein waren hatte ich den Eindruck, dass Eure Mutter nicht richtig für Euch da war. Es fühlte sich so an, als ob Ihr Beiden mehr eine Ware für sie waren, als Kinder, die man unvoreingenommen liebt. Zum Teil entstand auch der Eindruck, dass Ihr Kinder eine Belastung für sie seid. Ihr dürft mir dafür nicht böse sein, aber so fühlte es sich für mich damals an.

Viele herzliche Grüße an Euch Sechs und fühlt Euch umarmt.

 

 

 

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